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Jens Peter Kutz
Die Ducks aus Entenhausen
Ein Familienporträt

80 Seiten
viele, z.T. farbige Abbildungen

Dieses Büchlein beinhaltet die auf dieser und den folgenden Seiten präsentierten Kurzporträts der wichtigsten Mitglieder des Duck-Clans. Abgerundet werden die prägnanten, reichhaltig bebilderten Porträts durch einen Exkurs zur Heimatstadt der Ducks: Entenhausen, und einen Anhang mit den Biographien der beiden Chronisten der Duck-Familie: Carl Barks und Erika Fuchs.

Zum Selbstkostenpreis von 5 Euro zu bestellen unter jpkutz@web.de


Die Familie Duck
Dagobert Duck Dorette Duck Donald Duck
Daisy Duck Gustav Gans Tick, Trick und Track
Diverse Stammbäume

Daisy Duck

"Männer sind überflüssig! ... Alles was sie können, ist essen, meckern, Dreck machen, schlafen und harmlose Leute verprügeln!" Daisy Duck

Daisy Duck nimmt in der Barks'schen Berichterstattung aus Entenhausen insgesamt recht wenig Raum ein, weshalb wir über ihr Leben nur spärlich informiert sind. Sie übt keinen geregelten Beruf aus (tätig war sie u.a. als Bibliothekarin sowie als Generalverwalterin der Unternehmen ihres Onkels Dagobert Duck), zu ihren Hobbys zählen Tanzen (mit häufiger Teilnahme an Tanzwettbewerben), tägliches Tagebuchschreiben sowie diverse Damenkränzchen. Über diese Kränzchen und andere Aktivitäten ist sie fest verankert in der Entenhausener "Society". Frau Duck versteht es überdies, kokett auszusehen und hat auch schon als Fotomodell gearbeitet und an Misswahlen teilgenommen.

Daisy Duck lebt als Single in einem schmucken Eigenheim mit Garten. Sie hat Donald Duck und Gustav Gans als permanente Verehrer. Auch wenn vieles darauf hinzudeuten scheint, dass ihre größere Zuneigung Herrn Duck gilt, zeigt sie dies selten eindeutig und spielt vielmehr beide Herren gegeneinander aus - wobei hier auch durchaus taktisches Vorgehen ihrerseits zu vermuten ist, liebt sie es doch, sich Geschenke machen zu lassen! In ihrer Beziehung zu Herrn Duck spielt Daisy Duck den eindeutig dominanteren und stärkeren Part; man sieht sie häufig, wie sie ihn herumkommandiert...

Überhaupt ist Daisy Duck im Umgang mit anderen Menschen ein überaus rechthaberischer Typ und hat, was noch hinzukommt, ein unbeherrschtes, aufbrausendes Auftreten - Herr Duck und Herr Gans bekommen diese Eigenschaft des öfteren schmerzlich zu süpren, wenn Frau Duck zu "handfesten Mitteln" greift und mit harten Gegenständen (am liebsten Vasen) um sich wirft!

Das bisher gezeichnete Bild ist jedoch noch unvollständig, denn Daisy Duck hat einen zutiefst ambivalenten Charakter und schwankt - mehr noch als ihr Verehrer Donald Duck - zwischen extremen Verhaltensweisen. Sie kann, wie geschildert, jähzornig sein und rechthaberisch, zudem bisweilen auch geschwätzig, dumm und eitel - in anderen Situationen aber (und nicht gerade selten) zeigt sie sich als sehr vorausschauend, klug und vernünftig (sonst hätte sie auch kaum die oben erwähnten, durchaus anspruchsvollen Jobs bekommen). Was sie aber besonders auszeichnet, ist ihr großes soziales Engagement: Im Rahmen ihrer verschiedenen Damenkränzchen bzw. Handarbeitsgruppen setzt sie sich - zusammen mit ihren Freundinnen - für wohltätige Zwecke ein und kümmert sich karitativ um die ärmeren, benachteiligten Schichten der Entenhausener Gesellschaft.

Daisy Duck ist die Nichte von Dagobert Duck und Dorette Duck, die Kusine von Donald Duck und Gustav Gans und die Tante von Tick, Trick und Track Duck.


Daisy Duck erschien zuerst 1937 unter dem Namen Donna Duck in einem Zeichentrick-Kinofilm. Ihren ersten Auftritt unter dem Namen Daisy Duck hatte sie im Film "Mr. Duck Steps Out" aus dem Jahr 1940.


Daisy Ducks erster Auftritt in
"Mr. Duck Steps Out", 1940.



Literatur über Daisy Duck:

  • Carl Barks, Barks Library (Ehapa Comic Collection), mehrere Bde. (Primärquellen)
  • Grobian Gans, Die Ducks. Psychogramm einer Sippe, Hamburg 1972, S. 61-65 (vulgärdonaldistisch)
  • Henner Löffler, Wie Enten hausen, München 2004, S. 93-102 (vulgärdonaldistisch)
  • Hartmut Holzapfel, Überall ist Entenhausen, Wetzlar 2004, S. 41-47 (donaldistisch)
  • Johnny A. Grote, Der Stammbaum der Ducks, Stuttgart 1999 (donaldistisch)
  • Gottfried Helnwein, Wer ist Carl Barks, Stuttgart 1993, S. 128-133 (undonaldistisch)


 
         
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